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| Gewindeformen | Spanlose Fertigung von Innengewinde. Ein spezieller Former, ähnlich dem Gewindebohrer formt das Profil unter Drehbewegung in eine zylindrische Bohrung. |
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| Gewindeherstellung | Gewinde lassen sich spanlos oder spanend herstellen. Das spanlose Verfahren gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil es technische Vorteile (glatte Oberfläche, erhöhte Festigkeit, ungebrochene Werkstofffaser) mit hoher Leistung verbindet. Außengewinde werden gewalzt, Innengewinde geformt. Dabei verdrängt das Werkzeug den Werkstoff durch Formen eines Profils vom Gewindegrund in die Gewindespitzen.
Bei der spanenden Fertigung eines Gewindes wird das Gewindeprofil von formgerechten Werkzeugschneiden aus dm Werkstoff herausgearbeitet, z. B. Gewindebohrer für Innengewinde, Schneideisen für Außengewinde oder Drehstahl für Innen- und Außengewinde. |
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| Gewindeschneiden | Spanabhebende Verfahren zum Einbringen von Profilrillen auf einen Außendurchmesser bzw. in eine Bohrung. Die Profilrille entspricht der Kontur des Gewindes. Die bekanntesten Verfahren: Schneideisen oder Schneidkluppe, Gewindedrehen auf Drehbank mit Leitspindel, Gewindefräsen, Gewindeschleifen, Gewindebohren. |
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| Gewindesicherung | 1.) Sicherung durch Setzen: Durch federnde Elemente wie: Federringe, Federscheiben, Zahnscheiben, Fächerscheiben oder Spannscheiben als Bestandteil der Schraubenverbindung kann der mögliche Abfall der Vorspannkraft reduziert werden. Die genannten Elemente haben aber nur bei kleinen Vorspannkräften ausreichend großeFederwege. Deshalb ist ein Einsatz < 8.8 sinnvoll.
2.) Sicherung gegen Verlieren durch formschlüssige Elemente: Mechanische Fixierung der Gewindeverbindung durch: Scheibe mit Außenmasse (zum Hochklappen), Kronenmutter, Schraube mit Splint oder Drahtsicherung. Verliersicherungen verhindern das vollständige Auseinanderdrehen, Vorspannkraft kann gegen Null gehen, da die formschlüssigen Elemente erst wirken, wenn sie zur Anlage kommen am Splint, Draht oder Blech.
3.) Sicherung gegen Verlieren durch klemmende Elemente: Sicherungselemente sind: Sechskantmuttern mit Klemmteil (nichtmetallischer Einsatz oder gezielte Verformung der Mutter), wendelförmige Gewindeeinsätze, Schrauben mit Kunststoffbeschichtung im Gewinde. Klemmenden Elemente üben auf die Gewindeflanken zusätzlichen Druck aus. Bei Relativbewegungen stellt sich zwischen innerem Losdrehmoment und Klemmmoment ein Gleichgewicht ein. Dadurch kommt der Losdrehvorgang zum Stillstand. Einsatz je nach Ausführung auch für die höheren Festigkeitsklassen.
4.) Sicherung gegen Losdrehen durch sperrende oder klebende Elemente: Die Losdrehsicherungen halten annähernd die Vorspannkraft durch Sperrverzahnungen an der Auflagefläche oder Schrauben mit mikroverkapseltem Kleber. Die Sperrverzahnung blockiert das innere Losdrehmoment, Einsatz bei den oberen Festigkeitsklassen, aber nicht auf gehärteten Oberflächen. Die klebenden Elemente bewirken im Gewinde einen Formschluß, der Relativbewegungen quer zur Schraubenachse verhindert. Für alle Fertigkeitsklassen geeignet. |
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| Gewindesteigung | Die Schraubenlinie des Gewindes entsteht, wenn sich ein Punkt an einem sich drehenden Zylinder gleichmäßig in axialer Richtung bewegt. Die axiale Verschiebung bei einer Umdrehung ist die Steigung. |
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| Gewindewalzen | Spanlose Herstellung von Außengewinde. Unter Verwendung von flachen oder Rollbacken erfolgt das Formen des Gewindes durch Hindurchrollen des Werkstückes unter starkem Druck. |
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Glossary |