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Begriff Definition
GleitmodulDer Gleit- oder Schubmodul ist ein Wert für das Gleiten im Gefüge eines Metalls nach den Vorgaben des Hookschen Gesetztes. Der Gleitmodul steht in Relation zum Elastizitätsmodul, für Stahl: G = E/(2(1+0,30))
 
GlühenWärmebehandlungen, mit denen man Werkstoffeigenschaften verändern kann. Für Stahl kommen zur Anwendung: Spannungsarmglühen (Innere Spannungen, die beim Abkühlen eines Werkstückes auftreten, werden mit diesem Glühverfahren abgebaut.); Rekristallisationsglühen (Hier wird der Stahl über seine Rekristallisationstemperatur hinaus erwärmt, damit eine Umbildung des Kristallgitters stattfinden kann. Diese Wärmebehandlung kommt vorwiegend nach starker Verformung zum Einsatz); Weichglühen (stellt einen, für die Weiterverarbeitung günstigen, weichen Zustand her. Dabei werden auch Zementitteilchen kugelig eingeformt – „GKZ-Glühen“); Normalglühen (stellt ein gleichmäßiges und feinkörniges Gefüge mit Perlitanteilen ein); Grobkornglühen (dient zur Erziehung eines groben Korns. Hierdurch wird die Spanbarkeit verbessert); Diffusionsglühen (ermöglicht die Beseitigung örtlicher Konzentrationsunterschiede).
 
GrenzmaßeGrenzmaße sind Mindestmaße oder Höchstmaße, zwischen denen die Istmaße entsprechend den statistischen Berechnungen für Eingriffgrenzen liegen müssen.
 
HärtemessverfahrenIn der Technik bezeichnet man als Härte eines Werkstoffes den Widerstand, den er dem Eindringen eines Prüfkörpers entgegensetzt. Man unterscheidet statische und dynamische Verfahren zur Härtemessung. Im Allgemeinen prüft man je nach Härte, Werkstoff, Form und Größe des Werkstückes die Härte nach: Brinell: Eine gehärtete Stahlkugel mit Durchmesser 2,5, 5 oder 10 mm wird in die glatte Oberfläche des Werkstückes eingedrückt und der Durchmesser des auf der Oberfläche entstandenen Kugeleindruckes gemessen. Das Verfahren kommt nur für ungehärtete Werkstoffe zum Einsatz; Vickers: Bei der Vickersprobe wird die Spitze einer vierseitigen Diamantpyramide in die Oberfläche des Werkstückes gedrückt. Zur Bestimmung der Eindruckoberfläche misst man die beiden Diagonalen des Eindruckes. Der Mittelwert beider Maße wird bei der Berechnung zugrunde gelegt. Rockwell: Bei der Prüfung nach Rockwell wird ein Körper in zwei Stufen in die Oberfläche des Werkstückes gedrückt. Beim gängigsten Verfahren verwendet man einen Diamantkegel mit 120° Kegelwinkel als Eindringkörper. Der Härtewert ist auf der Skala des Härtemeßgerätes direkt ablesbar.
 
HärtenHärten von Stahl: Wärmebehandlung, bestehend aus Austenitisieren und schnellem Abkühlen unter solchen Bedingungen, dass eine Härtezunahme durch mehr oder weniger vollständige Umwandlung des Austenits und gegebenenfalls Bainit erfolgt.
 
HutmutternHutmuttern sind nur von einer Seite auf den Gewindebolzen aufschraubbar, die zweite Seite ist furch einen “Hut“ abgedeckt. Dies dient dem Schutz der Schraubverbindung, aber auch dekorativen Zwecken. Es gibt zwei gängige Verfahren zur Herstellung: a.) Aufschweißen eines tiefgezogenen Blechteils auf eine Mutter; b.) Herstellung als Kaltfließpreßteil mit Gewindesackloch.
 


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