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| Wasserstoffversprödung | Eindiffundierender Wasserstoff bildet im Stahl Metallhydride, die zu Versprödung bzw. zu gleitblockierenden Gitterverspannung führen, was einen Sprödbruch zur Folge haben kann. Außerdem kann er an sog. Inneren Oberflächen (Korngrenzen) zum H2-Molekül rekombinieren und danach den Werkstoff zusätzlich verspannen. Der den Werkstoff schädigenden Wasserstoff kann vom Stahl beim Beizen, Galvanisieren und bei der Korrosion aufgenommen werden.
Die Empfindlichkeit gegen Sprödbruch steigt mit zunehmender Festigkeit des Stahls. Besonders groß ist die Gefahr der Wasserstoffaufnahme bei der galvanischen Beschichtung, durch das vorgeschaltete Beizverfahren und die Beschichtung. Dies kann durch geeignete Nachbehandlung weitgehendst vermieden werden (Erwärmung auf 190 – 220°C mit Haltezeiten von 2 bis 4 Stunden). |
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| Zeitdehngrenze | Spannung, die im Langzeitversuch bei höheren Temperaturen eine bleibende Dehnung bewirkt, z. b. nach 10.000 Std. 0,2 oder 1 % Dehnung. |
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| Zeitstandfestigkeit | Spannung, die bei ruhender Beanspruchung nach einer bestimmten Versuchszeit, innerhalbeines definierten Temperaturbereiches zum Bruch führt. |
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| Zug | Beanspruchungsart, bei der eine Kraft parallel zur Werkstückachse, senkrecht zum Querschnitt angreift und dabei zu einer Verlängerung führt. |
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| Zugfestigkeit | Die Zugfestigkeit ist der Quatient aus der gemessenen Maximalkraft und dem Anfangsquerschnitt beim Zugversuch: Rm = Fm/So in N/mm². |
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| Zugprobe | Teststück für den Zugversuch. Meist allseitig bearbeiteter Rundstab, dessen Meßlänge in definiertem Verhältnis zum Durchmesser der Proben steht. Zum Einsatz kommen Stäbe mit den Proportionen Lo = 5 x do, bzw. Lo = 10 x do. |
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Glossary |