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| Druckversuch | Gibt Aufschluss über das Werkstoffverhalten unter einachsiger, gleichmäßig über den Probenquerschnitt verteilter Druckbeanspruchung. Man erreicht größere Formänderungen als beim Zugversuch. Der Versuchsverlauf wird in Form eines Diagramms dokumentiert, in dem die Druckspannung über der Stauchung aufgetragen ist. Die charakterisierten Größen sind die Druckfestigkeit, die 0,2- oder die2-%-Stauchgrenze, die natürliche Quetschgrenze, die Bruchstauchung und die Bruchausbauchung (DIN 50106). |
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| Einhärtetiefe (Eht) | Angabe in mm, wie tief ein Werkstück an der Oberfläche gehärtet ist oder gehärtet werden soll. Siehe: Einsatzhärten |
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| Einsatzhärten | Einsatzhärten ist eine Oberflächenhärtung von Stahl mit örtlicher Änderung der chemischen Zusammensetzung. Die Ausführung erfolgt in zwei Stufen, die zeitlich getrennt sein können: Einsetzen, d. h. oberflächliches Aufkohlen kohlenstoffarmen Stahls, und Härten. Die Aufkohlung beruht auf Eindiffundieren und Lösen des Kohlenstoffes bei Temperaturen von ca. 850-950°C: Es stehen feste, flüssige und gasförmige Aufkohlungsmittel zur Verfügung.
Für die Großserienfertigung setzt man überwiegend gasförmige Medien ein, z.B. Methan CH4 oder Propan C3H3. Beim nachfolgenden Härten aus ergeben sich Einhärtungstiefen (Einsatztiefe) von 0,3 bis 4 mm. Das Härten nach dem Aufkohlen kann direkt aus dem Einsatz oder durch zweites Erwärmen erfolgen. Das Karbonitrieren ist ein Gaseinsatzhärten, wobei dem Trägergas Propan bzw. Methan noch 3-30% Ammoniakgas (NH3) zugesetzt wird. Danach enthält die Randzone zusätzlich zu 0,6-0,9 % C noch 0,4-2 % N, was die Reibverschleißfestigkeit steigert. |
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| Einsatzstähle | Sind gemäß DIN EN 10277, Teil 4, alle Baustähle mit relativ niedrigem C-Gehalt, die an der Oberfläche aufkohlt, gegebenenfalls aufstickt und anschließend gehärtet werden. Der Kern bleibt weich, die Oberfläche weist eine hohe Härte und guten Verschleißwidertand auf. |
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| Einsatztiefe | Siehe: Einsatzhärten |
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| Einschnürung | Siehe: Brucheinschnürung |
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Glossary |