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| Eisen-Kohlenstoff-Diagramm | Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm beschreibt die verschiedenen Gefügezustände von unlegiertem Stahl. Je nach Verhältnis zwischen Eisen- und Kohlenstoffanteil sowie dem Temperaturbereich ergeben sich unterschiedliche Gefügearten: Stahl mit 0,9 % C- Gehalt ist ein ausgeglichenes Gemenge von Ferrit und Eisenkarbid, d.h. es ist mit C gesättigt und bildet deswegen einheitliche Kristalle, die man wegen ihres perlmuttartigen Aussehen Perlit nennt. Stahl mit weniger als 0,9 % C-Gehalt enthält zu wenig C, um ein einheitliches, nur aus Perlitkristallen bestehendes Gefüge bilden zu können.
Es bleibt noch Ferrit übrig. Dieses unausgeglichene Gefüge bezeichnet man als Ferrit-Perlit. Stahl mit mehr als 0,9 % C-Gehalt enthält so viel C, dass nach der Bildung von Perlit nach Eisenkarbid ( Zementit ) übrig bleibt. Der Stahl ist mit C übersättigt. Er ist ebenfalls ausgeglichen, sein Gefüge wird als Perlit-Zementit bezeichnet. Unter Temperatureinfluß vollziehen sich Gefügeumwandlungen, es bilden sich unter gewissen Voraussetzungen Austenit und Martensit. Durch die Reduzierung der Abkühlgeschwindigkeit kann man gezielt Gefüge erzielen, die für das Härten und Glühen von Stahl Grundlage sind. Die Curie-Temperatur (Punkt M bzw. 0 für 0,5 %) begrenzt den Ferromagnetismus.
Bei 911° C findet der Wechsel zwischen kfz- und krz-Gitter bei Reineisen statt (Punkt G). Punkt C bezeichnet das Eutektikum. An diesem Punkt befindet sich ausschließlich mit C gesättigter Stahl und somit ein rein perlitisches Gefüge. |
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| Elastizitätsmodul (E-Modul) | Das E-Modul ist eine theoretische Rechengröße als nicht realisierbare Spannung für 100 % Dehnung eines Werkstoffes. Diese Werkstoffkonstante (für übliche Stähle 2,1 x 10^1 N/cm²) bezeichnet man auch als „Federkonstante“ des Metalls. Je mehr und leichter ein Material elastisch dehnbar ist, desto kleiner ist sein E-Modul. |
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| Eloxieren | Eloxieren, Eloxalverfahren – Elektrisch axydiertes Aluminium Mit Hilfe des elektrischen Stroms erzeugt man auf der Aluminiumoberfläche eine Oxydschicht. Diese wächst nach innen und ist somit fest mit dem Grundmaterial verbunden, wobei die Maßhaltigkeit der Produkte bestehen bleibt. Die poröse Schicht ist sehr hart, elektrisch nicht leitend und kann leicht gefärbt oder auch durch nachträgliches Fetten gegen Korrosion geschützt werden. |
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| Endprüfung | Abschließende Bewertung von Produkten vor Auslieferung, bei modernen QM-Systemen mit Werkerselbstprüfung reduziert auf eine Identprüfung. |
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| Entbondern | Chemisches Abbeizen der Phosphatschicht (siehe Bandern) vom Fertigprodukt, die zur Verbesserung der Umformung auf das Vormaterial aufgebracht wurde. |
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| Entgraten | Bei der mechanischen Bearbeitung von Produkten entsteht bei den meisten Verfahren ein Grat (=scharfkantige Erhebung) an Kanten und Rändern von Werkstücken. Dies führt zu Funktionsstörungen des Bauteils. Zum entfernen des Grats setzt man heute neben eletrochemischen Verfahren vor Allem das Rollen und Gleitschleifen ein. |
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Glossary |