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| Beanspruchungsart | Werkstücke können auf vielerlei Arten beansprucht werden: Bei mechanischer Verformung treten Zug-, Druck-, Scher- Biege- oder Torsionsspannungen auf, die sich überlagern können (ein- oder mehrachsige Spannungszustände). Bei der mechanischen Beanspruchung unterscheidet man zwischen statischer und dynamischer Belastung. Daneben gibt es die Oberflächenbeanspruchung, von denen hier besonders thermische (Passivierung, Oxidation/ Verzunderung), elektrochemische (Korrosion) und tribologische (Verschleiß, Reibung) interessieren. |
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| Beizen | Chemische oder elektrochemische Behandlungsverfahren zur Erzielung einer blanken Oberfläche. Wichtige Beizmittel sind verdünnte Salzsäure oder Schwefelsäure. Mit diesem Verfahren sind von der Oberfläche zu entfernen: Zunder, Korrosionsprodukte, Fette/Öle. Chemisch beständige Stähle werden nach dem Beizen passiviert (Passivierung). Zu beachten ist hierbei die verminderte Formänderungsfähigkeit und bei vergüteten Teilen die Bruchgefahr bedingt durch Wasserstoffeinwanderung. (Wasserstoffinduzierter Sprödbruch). Siehe: Wasserstoffversprödung. |
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| Biegung | Greift eine Kraft an dem freien Ende eines Stabes, dessen anderes Ende eingespannt ist, quer zur Längsachse an, und weicht der Kraftangriffpunkt in Richtung der Kraft aus, so erfährt der Körper eine Biegung. Dabei wirken in dem Körper sowohl Zug- als auch Druckkräfte, die sich gegenseitig aufheben. Zug- und Druckbereich sind durch die neutrale Faser voneinander getrennt. Die maximale Zugspannung tritt an der Kraftangriffsseite, die maximale Druckspannung an der gegenüberliegenden Seite auf. |
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| Bondern | Durch chemische Behandlung der Stahloberfläche bilden sich Phosphatschichten, die als reduzierter Korrosionsschutz, als Grundierung für Anstriche oder auch zur Verminderung der Reibung beim Umformen dienen. Siehe: Phosphatieren. |
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| Brinelhärte | Härtemeßverfahren unter Verwendung einer gehärteten Kugel mit definiertem Durchmesser, die mit Prüfkraft F senkrecht auf eine die zu prüfende Fläche wirkt. Die Prüfkraft ist innerhalb einer definierten Zeitspanne (zwei bis acht Sekunden) aufzubringen; die Einwirkzeit muss zwischen 10 und 15 Sekunden betragen. Aus dem Durchmesser des Eindrucks und der Prüfkraft errechnet sich die Brinelhärte (HB). Das Brinelhärtemeßverfahren kommt bevorzugt bei Eisenbasiswerkstoffen oder NE-Legierungen zur Anwendung. |
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| Bruchdehnung | Die Dehnung beim Bruch ist der Quotient aus der im Augenblick des Bruches gemessenen Änderung der Meßlänge und der ursprünglichen Meßlänge der Probe. |
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Glossary |